Auf der Suche nach E.T.


16. Mai 2010

4. Platz im Bundeswettbewerb "Jugend Forscht 2010"
 

Mit seiner Arbeit "Leben im Weltall? – Entwicklung eines Beurteilungssystems zur Habitabilität von Planeten" gewann unser Mitarbeiter Peter Falke am heutigen Tage im Bundeswettbewerb Jugend Forscht den 4. Platz im Bereich Geo- und Raumwissenschaften. Außerdem erhielt er den Sonderpreis der WE-Heraeus-Stiftung. Wir gratulieren ganz herzlich!

Astronomen haben bislang mehr als 400 extrasolare Planeten entdeckt – Himmelskörper, die um andere Sterne als unsere Sonne kreisen. Doch auf welchem dieser fernen Gestirne könnte Leben existieren? Um diese Frage akkurat zu beantworten, hat Peter Falke einen detaillierten Kriterienkatalog für die Lebensfreundlichkeit eines Planeten aufgestellt. Ist es auf ihm zum Beispiel überhaupt warm genug, damit zumindest ein paar Mikroben existieren könnten? Als der Jungforscher die Daten aller bekannten Exoplaneten auswertete, kam er zu einem ernüchternden Resultat: Kein Planet außerhalb unseres Sonnensystems darf bislang als lebensfreundlich gelten. Doch ein Hintertürchen bleibt offen: Es ist nicht auszuschließen, dass einige der Planeten Monde besitzen, die gute Bedingungen für Leben bieten würden.
Am 28. September stellt Peter Falke seine Arbeit im Rahmen eines Vortrages der Reihe "Wissenschaft Aktuell" in der Sternwarte vor!