Warum unsere Welt träge ist


Die Trägheit der Weltenkörper als eine bis heute unverstandene Erscheinung unseres Kosmos

Dienstag, 27. November 2012, 20:00

Prof. Dr. Hans Jörg Fahr, Universität Bonn

Der Mensch und alle Objekte, von denen er auf dieser Welt umgeben ist, sind von Natur aus träge. Selbst Körper im fernsten Weltall bewegen sich so, als besäßen sie Trägheit und leisteten Widerstand gegen waltende Kräfte. Warum aber ist das so? Warum gibt es Widerstand gegen innere und äußere Antriebe? Nur durch solche Widerstände manifestieren die Körper der Welt überhaupt erst ihre Realität. Was keinen Widerstand leistet, ist wohl auch nicht vorhanden. Aber wieviel Widerstand muß jeweils geleistet werden?

Es stellt sich heraus, daß das Maß der Trägheit schwer quantitativ zu fassen ist. Weder läßt es sich ableiten von Newtons Konzept des „Absoluten Raumes”, noch vom speziell relativistischen Konzept der „Inertialsysteme”, eher schon verspricht das auf Ernst Mach und Dennis Sciama zurückgehende Prinzip der Bezüglichkeit aller Weltobjekte zu allen anderen eine Lösung. Doch bei dem Versuch einer strengen Formulierung des Prinzips gibt es immer wieder Krach mit Mach.

 

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Veranstaltungsort: Sternwarte Solingen

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