Galileo Galilei - Ein Himmels-Zweifler?


Hermann-Michael Hahn

Dienstag, 29. April 2014, 20:00

Hermann-Michael Hahn, Köln

Am 15. Februar 1564 wurde Galileo Galilei in Pisa geboren. Aus Anlass seines 450. Geburtstags soll versucht werden, den Anteil des italienischen Naturforschers  am Siegeszug des heliozentrischen Weltbildes herauszuarbeiten. Schließlich hatte Nikolaus Kopernikus schon vorher die mathematisch-geometrischen Schwächen des von Ptolemäus überlieferten antiken, geozentrischen Weltbildes aufgezeigt, war es Johannes Kepler – einem Zeitgenossen Galileis – gelungen, gestützt auf Beobachtungen des dänischen Astronomen Tycho Brahe die verbliebenen Schwächen des kopernikanischen Ansatzes zu korrigieren.

Doch erst die astronomischen Beobachtungen Galileis mit dem von ihm verbesserten (holländischen) Fernrohr lieferten die für Jedermann sichtbaren Beweise, die das von Kopernikus propagierte und von Kepler korrigierte „neue“ Weltbild über ein bloßes Denk- und Rechenmodell hinaushoben und als Beschreibung der Wirklichkeit stützten.

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Veranstaltungsort: Sternwarte Solingen

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