Sonnenaktivität und der Einfluß astronomischer Faktoren auf das Erdklima


Der Sonnenzyklus von 1995-2015. Die rasch variierende Kurve zeigt die gemessene Anzahl an Sonnenflecken, die glatten Kurven sind die Vorhersagen. Grafik: D. Hathaway/NASA/MSFC.

Dienstag, 05. Oktober 2010, 20:00

Dr. Jürgen Wirth, Volkssternwarte Bonn

Eiszeiten und Warmzeiten hat es auf der Erde immer schon gegeben. Das läßt sich aus Eis- oder Sediment-Bohrkernen oder auch durch geologische und paläontologische Untersuchungen nachweisen. Dabei sind z.B. auch Maximaltemperaturen aufgetreten, die jedem heutigen Klimaforscher nur noch schlaflose Nächte bereiten würden. Die Menschheit trägt zu diesen natürlichen Klimaschwankungen erst seit erdgeschichtlich extrem kurzer Zeit, dafür offenbar aber umso nachhaltiger bei.
Dafür spielten andere Faktoren schon von Anbeginn an eine große Rolle. So auch die Aktivität der Sonne, die sich in Schwankungen ihrer Einstrahlung auf die Erde bemerkbar macht. Sind diese Schwankungen in geschichtlicher Zeit zwar nur im Promille-Bereich, so belegen Korrelationen mit historischen Fakten wie beispielsweise Hungersnöten, Dürre- oder Frostperioden über längere Zeiträume Zusammenhänge zwischen der Sonnenaktivität und Klimavariationen. Größe und Hintergründe dieser Einflüsse sind jedoch immer noch nicht genau bestimmbar.
Im Vortrag soll ein Überblick über den aktuellen Stand des Wissens und die möglichen Einflußfaktoren gegeben werden.

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Veranstaltungsort: Sternwarte Solingen

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