Vorträge "Wissenschaft aktuell"


Am Puls der Forschung sind Sie bei unseren Vorträgen aus der Reihe "Wissenschaft Aktuell". Nicht im weissen Kittel, sondern Allgemein verständlich und das von namhaften Referenten, die wissen wovon sie reden. Sie stehen Ihnen Rede und Antwort und erläutern Ihnen, weshalb Naturwissenschaften und besonders Astronomie so faszinierend sein können. Die Themen sind dabei breit gestreut und wir garantieren spannende Abende mit hochinteressanten Referentinnen und Referenten!

Im Rahmen dieser Reihe begrüßen wir regelmäßig namhafte Wissenschaftler, kompetente Journalisten und Leiter astronomischer Einrichtungen bei uns. Außerdem stellen Gewinner des Wettbewerbes "Jugend Forscht" ihre Arbeiten aus den Bereichen Astronomie, Physik oder Geo- und Raumwissenschaften bei uns vor. Sie finden also bestimmt ein spannendes und interessantes Thema, dass Sie interessiert.

Die Reihe "Wissenschaft Aktuell" führen wir übrigens gemeinsam mit der Bergischen VHS Solingen-Wuppertal und dem Gymnasium Vogelsang durch!


    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

Dienstag, 14. September 2010, 19:30 Uhr

Schwarze Löcher und fast lichtschnelle Flüge

Einsteins Physik in der Computersimulation

Prof. Dr. Ute Kraus, Universität Hildesheim

Albert Einsteins Relativitätstheorie beschreibt Raum und Zeit, Bewegung und Schwerkraft. Wenn extrem schnelle Bewegungen oder sehr starke  Schwerkraft im Spiel sind, sagt die Theorie Phänomene voraus, die wir im Alltag niemals erleben: Wir sind einfach zu langsam und die Schwerkraft der Erde ist zu schwach.

Wie wäre es aber, wenn wir fast lichtschnell unterwegs sein und uns dabei umschauen könnten? Wenn wir ein Schwarzes Loch einmal aus der Nähe betrachten könnten? Was würden wir sehen?

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Achtung! Besonderer Veranstaltungsort: Gymnasium Vogelsang, Solingen

Dienstag, 28. September 2010, 20:00 Uhr

Leben im Weltall? - Ein Beurteilungssystem für die Lebensfreundlichkeit von Planeten

Ein Jugend-Forscht Projekt 2010

Peter Falke, Sternwarte Solingen

"Leben im Weltall? - Entwicklung eines Beurteilungssystems zur Habitabilität von Planeten" ist der Titel des Projektes, mit dem Peter Falke Jugend-Forscht Landessieger NRW 2010 im Bereich Geo- und Raumwissenschaften wurde und den 4. Platz im Bundeswettbewerb belegte.
 

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Der Sonnenzyklus von 1995-2015. Die rasch variierende Kurve zeigt die gemessene Anzahl an Sonnenflecken, die glatten Kurven sind die Vorhersagen. Grafik: D. Hathaway/NASA/MSFC.

Dienstag, 05. Oktober 2010, 20:00 Uhr

Sonnenaktivität und der Einfluß astronomischer Faktoren auf das Erdklima

Dr. Jürgen Wirth, Volkssternwarte Bonn

Eiszeiten und Warmzeiten hat es auf der Erde immer schon gegeben. Das läßt sich aus Eis- oder Sediment-Bohrkernen oder auch durch geologische und paläontologische Untersuchungen nachweisen. Dabei sind z.B. auch Maximaltemperaturen aufgetreten, die jedem heutigen Klimaforscher nur noch schlaflose Nächte bereiten würden. Die Menschheit trägt zu diesen natürlichen Klimaschwankungen erst seit erdgeschichtlich extrem kurzer Zeit, dafür offenbar aber umso nachhaltiger bei.

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Achtung - Geänderter Termin!

Dienstag, 12. Oktober 2010, 20:00 Uhr

Forscher Blick auf ferne Planeten - Der Einfluss der Bahnkurven auf das Ergebnis der Transitmethode

Ein Jugend-Forscht Projekt 2010

Robin Linten, Diepholz

Seit den 90er Jahren ist klar: Auch außerhalb unseres Sonnensystems gibt es Planeten, Exoplaneten genannt. Um sie aufzuspüren, greifen die Astronomen zur sogenannten Transitmethode: Wenn ein ferner Planet direkt vor seinem Heimatstern vorbeizieht, macht sich das in den Teleskopen der Forscher als periodische Helligkeitsschwankung bemerkbar. Robin Linten hat in seiner Arbeit untersucht, ob sich aus den Messdaten der Teleskope bestimmte Bahnparameter des exotischen Planeten herauslesen lassen.

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Dienstag, 26. Oktober 2010, 20:00 Uhr

Jenseits von Neptun

Aus dem Hinterhof des Sonnensystems

Hermann-Michael Hahn, Köln

Seit fast zwei Jahrzehnten haben die Astronomen im Bereich jenseits der Neptunbahn eine Vielzahl neuer Objekte entdeckt und so die Existenz des Kuiper-Gürtels bestätigen können. Er gilt heute als Reservoir für den Nachschub kurzperiodischer Kometen. Aber ist die Trennung zwischen Kometen und Asteroiden überhaupt noch zeitgemäß? Und was können wir aus der Untersuchung dieser Objekte über die Frühgeschichte des Sonnensystems lernen?

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Dienstag, 09. November 2010, 20:00 Uhr

Gesetze aus dem Nichts - Das Quantenvakuum

Dr. Axel Tillemans, Titz

Wir leben in einem „freundlichen“ Universum, nämlich einem, das die Entstehung von Leben ermöglicht hat. Dass die physikalischen Naturgesetze gerade so beschaffen sind, dass Leben entstehen konnte, ist aber alles andere als selbstverständlich. Die Physik geht heute davon aus, dass das Vakuum nicht einfach „nichts“ ist, sondern der Träger der physikalischen Gesetze.

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Black Hole

Dienstag, 30. November 2010, 20:00 Uhr

Supermassive Schwarze Löcher

Prof. Dr. Susanne Hüttemeister, Planetarium Bochum

Schwarze Löcher zählen zu den bizarrsten Objekten im Universum. Ihre Existenz wird von den Theorien Einsteins vorhergesagt - aber es dauerte lange, bis allgemein akzeptiert war, dass es sie tatsächlich gibt. Schwarze Löcher mit der Masse von Sternen können auch heute noch entstehen, wenn besonders massereiche Sterne am Ende ihres Lebens unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabieren.

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Dienstag, 14. Dezember 2010, 20:00 Uhr

Der Sternenhimmel im Zeitraffer

Bernd Pröschold, Köln

Kann Astrofotografie mehr sein als reine Foto-Kunst? Das Projekt „The World at Night“ beantwortet diese Frage mit einem klaren „Ja“.  Mehrere Jahre lang hat der Astrofotograf Bernd Pröschold die entlegensten Regionen Europas und Afrikas bereist. In bis zu 24-stündigen Aufnahmen hat er das Geschehen am Firmament im Zeitraffer festgehalten. Das Ergebnis sind einzigartige Filmsequenzen von kosmischen Erscheinungen über archaischen Landschaften.

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Dienstag, 18. Januar 2011, 20:00 Uhr

Kosmische Alchimie - Die Entstehung der Elemente

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg, Universität Siegen

Auf der Erde finden wir etwa 90 natürlich vorkommende Elemente - vom Wasserstoff, dem leichtesten, bis hin zum Uran, dem schwersten Element - im Periodensystem. Diese chemischen Elemente sind die Bausteine der Stoffe und die Grundlage für die Entstehung des Lebens. Sterne und explosive Prozesse sind die „Kochtöpfe“ des Kosmos: Hier wurden und werden alle chemischen Elemente erzeugt, die man im Universum findet.

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Dienstag, 15. Februar 2011, 20:00 Uhr

Der Kopernikus-Mythos

Dr. Burkard Steinrücken, Sternwarte Recklinghausen

Die Erde ist nicht Mittelpunkt des Universums, sondern umkreist wie die anderen Planeten die ruhende Sonne. Viele vermuten, Kopernikus habe dieses Faktum bewiesen und damit das falsche geozentrische Weltbild der Antike durch das richtige heliozentrische ersetzt.
Was aber hatte Kopernikus wirklich im Sinn, wovon ist er bei seiner Forschung ausgegangen und wie hat er die Planetenpositionen berechnet? Der Vortrag wird hierauf Antworten geben!

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Montag, 09. Mai 2011, 19:30 Uhr

Der Urknall im Labor - Die LHC-Experimente am CERN

Dr. Rolf Landua, CERN, Genf

Am CERN, dem Europäischen Kernforschungszentrum in Genf, ist im Frühjahr 2010 der gigantische Teilchenbeschleuniger LHC ("Large Hadron Collider") in Betrieb gegangen. Kollisionen von Protonen bei bisher unerreichten 7 TeV Schwerpunktsenergie - und die dabei auftretenden Phänomene - werden neue Einblicke in kleinste Raumdimensionen und in den Zustand des Universums eine Billionstel Sekunde nach dem Urknall gewähren.

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Achtung! Besonderer Veranstaltungsort: Gymnasium Vogelsang, Solingen