Dr. Rolf Landua


CERN, Genf

Der Physiker Rolf Landua arbeitet seit 1987 am CERN. Dort war er zunächst Leiter der Abteilung für öffentliche Fortbildung und dann Mitinitiator der "Antimaterie-Fabrik". Seit 2002 ist er Leiter des Athena-Experiments, bei dem erstmals Millionen von Antimaterie-Atomen produziert wurden. Landua engagiert sich auch für die Erneuerung des naturwissenschaftlichen Schulunterrichts. Für seinen Einsatz wurde er mit dem Kommunikationspreis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet.
 
Rolf Landua studierte an der Universität Mainz Physik und erlangte seinen Doktortitel 1980 mit einer Arbeit über "Exotische Atome“. Nach dem Studium forschte er weiter im Bereich Elementarteilchenphysik am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf. Zunächst noch als delegierter wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Mainz, ab 1983 dann als CERN Fellow. Seit 1987 arbeitet er fest als Teilchenphysiker und Antimaterie-Spezialist am Europäischen Forschungszentrum CERN. 2002 leitete er ein Team, dem es im Rahmen des Athena-Experiments gelang, Anti-Wasserstoff herzustellen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Exotische Atome und die Produktion von Antimaterie-Atomen.
 
(3.sat.de)

 

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