Kosmologie


Prof. Dr. Ute Kraus

Institut: 
Universität Hildesheim

Supermassive Schwarze Löcher

Datum: 
Dienstag, 30. November 2010, 20:00

Schwarze Löcher zählen zu den bizarrsten Objekten im Universum. Ihre Existenz wird von den Theorien Einsteins vorhergesagt - aber es dauerte lange, bis allgemein akzeptiert war, dass es sie tatsächlich gibt. Schwarze Löcher mit der Masse von Sternen können auch heute noch entstehen, wenn besonders massereiche Sterne am Ende ihres Lebens unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabieren.

Veranstaltungsort: 

Gesetze aus dem Nichts - Das Quantenvakuum

Datum: 
Dienstag, 09. November 2010, 20:00
Referent: 

Wir leben in einem „freundlichen“ Universum, nämlich einem, das die Entstehung von Leben ermöglicht hat. Dass die physikalischen Naturgesetze gerade so beschaffen sind, dass Leben entstehen konnte, ist aber alles andere als selbstverständlich. Die Physik geht heute davon aus, dass das Vakuum nicht einfach „nichts“ ist, sondern der Träger der physikalischen Gesetze.

Veranstaltungsort: 

Dr. Axel Tillemans

Institut: 
Titz

Dr. Axel Tillemans ist Diplom-Physiker und als Wissenschaftsjournalist ständiger Mitarbeiter bei "Bild der Wissenschaft" und "GEO" sowie "wissenschaft.de". Außerdem ist er seit vielen Jahren Dozent für naturwissenschaftliche, astronomische Themen.

Neue Großteleskope für Radiowellen

Datum: 
Dienstag, 16. März 2010, 20:00
Referent: 

Die nächste Generation von Radioteleskopen sammelt Radiowellen nicht mehr mit einem Metallspiegel, sondern mit einer großen Zahl von einfachen Dipolantennen, die fest auf dem Boden montiert sind. Das erste Radioteleskop dieser neuen Bauweise heisst LOFAR (Low Frequency Array) und arbeitet bei Wellenlängen zwischen 1 und 15 Metern.

Veranstaltungsort: 

Wo Sterne geboren werden

Wo kommen die Sterne des Nachthimmels eigentlich her? Gibt es eine "Lebensgeschichte" der Sterne und wenn ja, wo werden Sterne eigentlich "geboren"? Der Blick an den Winterhimmel zeigt den Orion-Nebel - eine echte "Kinderstube" der Sterne. Wo ist er zu finden?
Außerdem lernen wir auch die Sternbilder des aktuellen Nachthimmels näher kennen.

Der Blick in das kalte Universum

Das Herschel-Observatorium
Datum: 
Dienstag, 27. Oktober 2009, 20:00

Die ESA hat in diesem Jahr das Weltraumobservatorium "Herschel" ins All geschickt. Das Herschel-Observatorium ist eine Satelliten-Mission, die das Universum im Spektralbereich zwischen der Wärmestrahlung und der Radioastrahlung mit einzigartiger Empfindlichkeit untersucht. In diesem Spektralbereich sieht man die kalte Materie im Universum. Zum einen kann man aufgrund der kosmologischen Rotverschiebung besonders weit in das frühe Universum zurückblicken. Zum anderen sieht man hier die interstellare Materie im Prozess der Bildung neuer Sterne.

Veranstaltungsort: 

Vom Chaos zum Kosmos

Die Geschichte des Universums
Datum: 
Dienstag, 19. Januar 2010, 20:00

In Kollaboration mit der Elementarteilchenphysik zeichnet die moderne Astrophysik gegenwärtig ein neues Bild von der Welt. Erstmals verfügen wir über ein Standardmodell, das alle kosmologisch relevanten Beobachtungsbefunde beschreibt.

Veranstaltungsort: 

Naturkonstanten im Universum

Fundamentalkonstanten in Raum und Zeit
Datum: 
Dienstag, 24. November 2009, 20:00
Referent: 

Nach dem Standardmodell der Teilchenphysik sollten alle auf der Erde messbaren grundlegenden physikalischen Konstanten, zumindest in ihren Grenzwerten bei niedriger Energie, nicht variabel sein und und in keiner Weise von Zeit und Raum abhängen. Inzwischen wurde aber eine Vielzahl von kosmologischen Modellen entwickelt, die diese wegen ihrer Einfachheit attraktive "Konstanz der Konstanten" in Frage stellen.

Veranstaltungsort: 

Abenteuer Weltall

Machen Sie mit uns eine Fotosafari in die entlegensten Regionen des Universums. Erleben Sie die Faszination der aufregenden Farbkompositionen der himmlischen "Gemälde", an den Himmel gemalt von leuchtenden Gasnebeln, Galaxien und explodierten Sternen. Doch erst in den letzten Jahrzehnten eröffnet sich dem menschlichen Auge die gesamte Farbenpracht des Universums, denn nur auf fotografischen Aufnahmen entwickelt sich unser Bild der Welt.